![]() Screenshot aus GTA2, in der Mitte ist die Spielfigur zu erkennen rechts: Skizze von einer Person, die sich Selbst durch eine Videobrille von oben sieht. unten: Screenshot aus GTA2, die Kamera schwebt immer über dem Auto, welches man fährt
rechts: Skizze, die als Grundlage zum Bau des Topshot Helmets diente unten: erste Skizze, mit Ballon statt Quadrokopter ![]() |
![]() Objekt zur technische Sinneserweiterung Julius von Bismarck 2006/07 << Index Idee, Konzept, und erste Skizzen >> Dokumentation der Bauphase >> Topshot Helmet, das fertige Projekt ![]() GTA View: Das Semesterthema war "Game or Play" Zu Beginn war mir nur klar, dass ich es interessant fände, sich selbst in der realen Welt von oben sehen zu können, wie in dem PC-Spiel GTA. In der Skizze oben, hab ich versucht meine "GTA View"-Idee zu Papier zu bringen. Das Problem ist, bei GTA bewegt sich die virtuelle Kamera mit einem mit und befindet sich immer genau über einem. Die einzige Idee, die mir zur technischen Ermöglichung so einer Kamera im echten physikalischen Raum kam, war ein Hubschrauber.
Quadrokopter, sind eine vierrotorige Hubschrauber-Art, die sehr günstig und einfach zu bauen sind, da sie keine komplizierte Mechanik brauchen um fliegen zu können. Der Vorteil eines Quadrokopters zur Umsetzung meiner Idee ist, dass er sich in allen drei Achsen sehr agil bewegen kann. das würde z.B. ermöglichen, dass die Kamera steigt wenn man seine Geschwindigkeit erhöht, wie bei GTA. Es wäre z.b. auch möglich Auto zu fahren und sich selber dabei von Oben zu Steuern.
Nun wollte ich herausfinden, wie ich dem Quadrokopter beibringen kann immer autonom über der Person zu schweben. GPS ist leider nicht genau genug, um eine befriedigende Ortsabhängigkeit zu schaffen. Funkpeilung oder eine optische Lösung des Problems kämen noch in Frage. Nach zahlreichen Nächten in Quadrokopter-, Robotik-, Microelektronik- und Amateurfunk-Foren, beschloss ich erstmal ein paar Flugtest mit einem ferngesteuerten Quadrokopter zu machen, um mir die Steuerung besser vorstellen zu können. Nach diesen Tests musste ich leider erkenne, dass dieser Lösungsweg, aufgrund von zu wenig Zeit und Geld, nicht in Frage kommt.
Die Idee die Kamera mit Hilfe eines Fesselballons zum schweben zu bringen, und über Schnüre an der Person zu befestigen, gefiel mir am Anfang nicht, wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit und der Träge des Ballons. Die futuristische Vorstellung eines Menschen, mit einem Fesselballon am Kopf gefiel mir trotzdem sehr gut. Nach ein paar Skizzen war der erste Entwurf fertig. Die Antennen sorgen für eine bessere Kontrolle des Ballons durch den Kopf. Mit der Kurbel soll man die Höhe das Ballons verstellen können. Der Helm umschließt das Gesicht, um die Sicht komplett abzuschatten, so dass man nur das Bild der Videobrille erkennen kann. Um die retro-futuristische Anmut des Objektes zu unterstützen wurde das Design ziemlich Sputnik-mäßig. Die Ähnlichkeit zu Sputnik, wurde mir erst im Nachhinein bewusst, diese Assoziation gefiel mir aber sehr gut. Durch die netzartige Umspannung des Ballons, sollte der Heliumballon an Fesselballons aus dem 18. Jahrhundert erinnern. ![]() Kontakt: Julius von Bismarck Maienstraße 4. 10787 Berlin jvb@maienstrasse.de |
Erste Skizze im Notizbuch November 06 ![]() Quadrokopter mit Funkkamera als Nutzlast Skizze zur Technik der Kamera und der optischen Winkelerkennung ![]() ![]() ![]() Sputnik 1 und der fertige Topshot Helmet links: Gemälde von einem Mogolfierenflug unten: Skizze zum Fesselnetz.
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